Montag, 29. Dezember 2008

Back to the Island!

In 30 Minuten geht der Bus zur Fähre.... also ein ganz kurzer Eintrag:
Weihnachten war schön, wir hatten ein fantastisches Christmas-Dinner in Vancouver's renommiertestem, vegetarischen Restaurant und dann einen gemütlichen Abend zu Hause.
Am 25. Dezember gab's dann Basketball, Basketball, Basketball im TV.... Die besten Matchups undRivalitäten: Boston vs Lakers, Suns vs Spurs, Dallas vs Portland, Washington-Cleveland.
Und dann ging der Alltag wieder los mit 3 Tagen in Folge Arbeit. Aber da ich jetzt nochmal 4 Tage frei habe, nutzen wir die letzte Möglichkeit um nochmal eine kleine Reise zu machen..
Es geht natürlich nach Vancouver Island und in die wunderschöne Stadt Victoria in der ich schon mal so eine schöne Zeit verbracht habe..... Leider wird es wohl die 4 Tage durchregnen, aber das wird schon!
Also schon mal an alle: GUTEN RUTSCH UND FEIERT SCHÖN!!!

Mittwoch, 24. Dezember 2008

Dienstag, 23. Dezember 2008

Hanjo's Super-G in Vancouver!!!

FROHE WEIHNACHTEN!!!

Die Grüße gehen natürlich auch an alle Freunde, nicht nur an Familie Fritzsche und Famile Riegler... ;-)

Und zurück....

Leider keine spektakulären Bilder, weil weder ich noch Biggy im Moment mit Kamera ausgestattet sind. Dafür hatten wir Videokameras..... aber Videos hochzuladen ist bei der meist schlechtne Internetverbindung hier recht umständlich. Aber ich werd mich bemühen zu Weihnachten noch ein kleines Videp-Special auf den Blog zu schmeißen!!

Whistler war fantatisch, vor allem diebeeindruckende, gwaltige Berglandschaft. Leider war es zu kalt für Schnee, bis zu -17 Grad (tagsüber!) in der Stadt unten, -26 Grad auf dem Berg. Die Schneebedingungen waren deshalb nicht besonders gut, aber für uns Hobby-Fahrer gut genug würd ich mal sagen. Früh bis mittags waren die Pisten wirklich spitze, danach dann mäßig... immer ein paar Eisplatten zwischendrin. Aber dann wird's zumidnest nicht langweilig. :-)
Und die Kälte hat natürlich auch an uns Spuren hinterlassen... vor allem an Biggy, die hat sogar ein paar "Frost-Bites" (Kälteverbrennungen), an Nase und Backen bekommen. Unsere Hände und füße mussten jedenfalls einiges aushalten, nach 3 Abfahrten ging's immer sofort zum aufwärmen nach innen. Lag aber anscheinend nicht an unserer mittelmäßigen Ausstattung, Skilehrern haben unsgesagt, dass es Standard ist nach 2 Abfahrten sich wieder innen aufzuwärmen.

Das Hotel war natürlich wahnsinn.... Vor allem die "Spa"-Abteilung mit Sauna, Whirpool (indoor+outdoor) und Pool (outdoor). Nichts schöneres als nach minus 25 Grad sich im heißen Whirpool aufzuwärmen! Und das Fitness-Studio haben wir auch genutzt. Wir waren jedenfalls sehr, sehr froh, das Angebot wahrgneommen zu haben, und dafür vielleicht 15 Euro am Tag mehr bezahlt zu haben als in einem Mittelklasse-Hotel. Und auch besonders toll am Hotel: von der abfahrt bzw vom Lift bis zur Tür sind es 100 Meter...

Ich würd mal sagen, mehr zu Whistler gibt es dann in meinem Reisebericht wenn ich zurück in Deutschland bin!
Und morgen gibt's dann hoffentich noch ein paar Videos!!!

FROHES FEST ALLEN!!!!!!!!! Genießt die Feiertage......

Montag, 15. Dezember 2008

Whistler, wir kommen!!!

Am Freitag ist Biggy mit dem Flieger in Vancouver angekommen, und nach kurzen zwei Tagen hier fahren, wir am Montag Richtung Whistler.... und iwe mir jetzt schon so viele vorgeschwärmt haben: ein wahres Schneeparadies!


So, was hat dieses Bild mit uns zu tun:

Die Frau, man muss sie keinesfalls kennen, sie ist allenfalls Teil der Klatsch und Tratsch-Ecke... und heißt Paris Hilton.

Was hat die mit uns zu tun? .... Richtig: wir werden 5 Nächte im Hilton hotel in Whistler residieren!

Wie kommt's? Wo haben wir den Geldscheißer her? Naja, die Wahrheit ist: so viel zahlen wir gar nicht wie man wohl denkt. Wir hatten ziemlich viel Glück, und haben ein Sonderangebot wahrgenommen, das zudem noch in der "Pre-Holiday-Season", in der Vorhauptsaison liegt. Im Endefekt zahlen wir für 5,5 Tage Whistler und 4 Tage Skipass etwas mehr als 400 Euro. Und für das Hotel ist das wirklich verdammt wenig...

http://www.hiltonwhistler.com/whistler-village-hotels/index.php

Wie man hier sehen kann, werden wir's uns verdammt gut gehen lassen!! Und dann in spätestens einer Woche werde ich groß davon berichten.... mit hoffentlich grandiosen Bildern und Aufnahmen.

Ich wünsche Euch allen eine schöne und vor allem stressfreie Vorweihnachtszeit!!!

Donnerstag, 11. Dezember 2008

und noch ein paar mehr Bilder

Das knn man im Moment alles auf dem Boden bestaunen... :-)







Montag, 8. Dezember 2008

Wie ist eigentlich das Wetter in Kanada?!?

Während es in Deutschland schon die letzten zwei Wochen so richtig kalt geworden ist, war es in Vancouver meist so um die 10 Grad, manchmal etwas kälter, manchmal wärmer. Durch die Nähe zum Pazifik ist es hier nie so kalt wie weiter im Landesinneren... und wenn man nicht gerade der größte Fan von Schneeballschlachten ist (zumindest nicht mehr ist), dann ist das doch eine eher angenehme Sache. Während mich die Leute nun für mittlerweile 4 Monate vor dem ach so schrecklichen, regenreichem Herbstwetter warnen, so kann ich mittlerweile Bilanz ziehen und sagen: so schlimm ist's nun wirklich nicht! (oder vielleicht hab ich auch nur Glück?) Vielleicht hab ich auch einfach nur das schlimmste Wetter überhaupt erwartet (man hatte immer gemeint, es wird für WOCHENLANg regnen, und man wird NIE die Sonne zu sehen bekommen), und jetzt erscheint mir das Wetter als ganz ok, obwohl es in Wirklichkeit beschissen ist (?). Naja, seit Wochen sieht's so aus: auf 4 Tage verteilt, gibt's meist einen Tag voller Regen, zwei sind neutral und bewölkt, aber 1 Tag ist eben auch schön. Aber ja, zumindest jetzt im Dezember scheint der Regen etwas zu zu nehmen. Mal sehen!
Der Herbst war jedenfalls recht schön... Und das schönste am kanadischen Herbst ist wohl der Indian Summer, die vielen bunten Blätter. Auf den Bäumen, wie auf dem Boden. Und das ganz spezielle Extra sind die Abdrücke welche die Blätter auf den Fußgängerwegen hinterlassen. Wirklich wunderschön.... So wie meine Mutter Abdrücke von Holz und anderen Gegenständen aus der Natur auf Bildern macht, so macht das hier die Natur ganz alleine: es regnet auf die nassen Blätter am Boden, die werden festgetreten, dann trocknet das Ganze wieder, und wenn die Blätter schließlich weggeweht oder weggekehrt werden, findet man eben ÜBERALL die ganzen Abdrücke.
Dass das sowas wie eine Art Wahrzeichen für Vancouver ist, und den Bewohnern wohl auch ganz gut gefällt,sieht man daran, dass in der Innenstadt sogar Blätter in den Stein eingraviert wurden. So hat man die Blattabdrücke dann das ganz Jahr über....
Genug geschrieben, hier also ein paar Eindrücke vom Indian summer (der natürlich mittlerweile schon lange vorbei ist ;-)




Donnerstag, 27. November 2008

Entzugserscheinungen.......

Ok, wieder eine Woche ohne Blogeintrag..... oh, oh, oh,.... bloß nicht stressen Hanjo....... wie soll ich jetzt reagieren....... positiv denken......... ja..... ich muss was lustiges schreiben! Ich denke, das hat eine therapeutische Wirkung und wird mir in Zukunft helfen, mich nicht mehr unter so großen Druck zu setzen was Blogeinträge angeht........ Nein, das denke ich nicht nur.... Ich bin ÜBERZEUGT davon! ....und am Ende werd ich vielleicht sogar mehr schreiben als vorher weil ich das ganze in einem positiverem Licht sehe!! ... Ja, das ist es.......... ein Spaßeintrag.

und ich muss dem Blog einen Titel geben...... hmm... der muss auch irgendwie lustig sein.... Wie wär's... wie wär's mit etwas doppeldeutigem..... ja, das ist es..... das ist meistens lustig........ mal sehen... hoff ich zumindest!!

Entzugserscheinungen.... das ist mein Titel.
.... oh, und hier das wichtigste... das ist mein Bild:





E.N.T.Z.U.G.S.E.R.S.C.H.E.I.N.U.N.G.E.N!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

(Weihnachtsgeschenke, in Form einer eisgekühlten Expresslieferung werden dankend angenommen! Hanjo Fritzsche, 796 Main Street, V6A 2V7, Vancouver, BC, Canada. Ansonsten freue ich mich auch, in knapp zweieinhalb Monaten wieder mit Euch anzustoßen)

Diesen Blogeintrag widme ich Ralf, der zu diesem Zeitpunkt wohl schon qualvoll verendet wäre. ...Nach 110 Tagen ohne bayerisches Bier........

Und: herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag Flori! Ich wünsche Dir alles Gute für's kommende Jahr, vor allem viel Gesundheit.... und viele schöne, verletzungsfreie Fahrradtouren. :-)


Na denne: PROST!!!

Dienstag, 18. November 2008

Guess who's back......

Sarah is back! Sarah ist von ihrem Reisetrip zusammen mit Nina (vom Sportstudium) und ihrer Freundin Emely (aus Belgien) zurückgekehrt und hier in meiner Creekside Student Residence eingezogen... yippy! Die Mädels waren zuerst in Kanada, inden Rocky Mountains unterwegs. Bis es ihnen dann zu kalt wurde und sie Richtugn Süden die Westküste runtergedüst sind. Um dann in LA den Strand zu genießen! Das gönn ich mir wohl nicht.....

Gestern haben wir abends den Spielplatz zum Fitnessstudio gemacht und ein gutes Workout hingelegt, und danach zusammen eine RIESENPORTION Yam-Fries (Pommes aus Süßkartoffeln) mit Salat gemacht. Lecker! Glücklicher Weise sind wir beide große Zwiebel- und Knoblauch-Liebhaber und haben damit dann auch nicht gespart.....
Die Fotos hier von Sarah sind von einem Basketball-Mix-Turnier in Wertingen vor 1 1/2 Jahren (Da hab ich übrigens auch Biggy kennengelernt :-)

Sarah macht ein Praktikum in einer Physioklinik in Downtown... Leider scheint es nicht sooo spannend zu sein, weil sie so gut wie nix machen kann, und die Patientenfälle, bzw Therapiemethoden auch nicht so interessant scheinen. Also weniger Reha/Sportbetreuung als vielmehr alltägliche Wehwehchen. Naja, mal sehen, jetzt sucht sie sich erstmal ne Arbeit.....
Jedenfalls werden wir ne schöne Zeit hier zusammen haben!

Mittwoch, 12. November 2008

Konzert! Oder: vom Aussterben des Pogo...



Am Sonntag Abend war es wieder so weit: eins der wenigen Konzert-Highlights in Vancouver! Rise Against, Alkaline Trio, Thrice und the Gaslight Anthem rockten ein ganzes Stadion (eigentlich das Basketball/Eishockeystadion für die Uni-Mannschaft). Und wie man vom Rise Against-Frontmann zu hören bekam: das erste Rock-Konzert in dieser Halle!

Los ging es mit einem schrecklichen Anblick: Gaslight Anthem begannen einigermaßen pünktlich, und da die Kanadier nicht ganz so pünktlich sind, vor nur 20% gefüllter Halle. Man konnte sogar einen leichten Widerhall hören. Sehr traurig muss der Anblick wohl für die Inhaber eines Sitzplatzes, weit weg von der Bühne, gewesen sein: im Stehplatzbereich gaaaanz viel Platz, und trotzdem muss man auf seinem Sitz verharren. The Gaslight Anthem spielten sich aber sofort in die Fan-Herzen, und großer Applaus machte eine zum Großteil (noch) leere Halle vergessen.


Thrice überzeugten (wie immer) als grandiose Live-Band (siehe kurzes Video, nur um einen Eindruck von der Energie zu vermitteln. Den Sound vom Video kann man vergessen), vor allem Dank einer überzeugenden Setlist. So kamen zumindest ein paar schnellere Songs aus den alten Zeiten, was sogleich die Fan-Base zum Pogo antrieb. Ich hielt mich noch zurück (Kräfte sparen für später), fühlte mich aber an alte Zeiten erinnert: vor etwa, puuh, 6 (?!!) Jahren war ich mit Max und Co in Schweinfurt auf einem Thrice-Konzert. Kleine Bühne, kleiner Raum, und ganz ganz viele Menschen. Tropisches Klima, viel Bewegung auf wenig Raum, und alle hatten ihren Spaß.

Als drittes stand Alkaline Trio auf der Bühne, und ich freut mich schon auf fröhlichen Pogo mit fröhlichen Punk-Rock-Fans (die anders als Fans aus dem Metal/Hardcore-Bereich eher tanzen als schlagen). Nun ja, auch wenn nicht geschlagen wurde, trotz dem antreibenden Sound: zu viel Geschubse anstatt Bewegung. Aber das Schlimmste: trotz riesiger Arena und Bodenfläche, machten die stehenden Zuschauer nur minimal Platz für die “pogenden” Fans. Und die kanadischen Fans wussten sich nicht zu helfen und sprängne eher in Richtung Bühne (wo 3 Reihen eh schon gepresst standen) anstatt etwas mehr Druck nach hinten zu machen und sich etwas Platz zu verschaffen. Nun gut, Pogo viel zu eng, zu wenig Bewegungsfreiheit, zu wenig Dynamik.

Der Headliner war Rise Against und auch hier ein ähnliches Bild. Dutzende, ja Hunderte wohl, dicht gedrängt vor der Bühne, anstatt, dass man nicht gleich etwas Platz lässt für den Moshpit bzw die Leute die dem entgehen wollen, sich etwas weiter hinten anstellen. So hat es erstmal 15 Mintuen gedauert bis sich ein Moshpit gebildet hatte, und ich kam mir fast vor wie beim KORN-Konzert vor 5(?!) Jahren beim Highfield-Festival (einmalig, oder?! Max, Kriz?). Bis zu diesem Zeitpunkt bin ich aber fröhlich mit ein paar ca. 16 jährigen Kiddies etwas abseits der Bühne auf kleinem Raum herumgehupft. Was mich auch wieder an “gute, alte Zeiten” erinnert hat... nur Spaß, keine Aggression. Als sich dann so langsam Freiraum für “dynamischere Bewegungen” gebildet hatte, ging's los.... Moshpit so wie's sein soll.... oder doch nicht?! Es stießen einem jedenfalls gleich die glorreichen Helden des Moshpits ins Auge. 3 Hobby-Bodybuilder mit nacktem Oberkörper, ein kleiner Karate-Asiate ganz in schwarzen Klamotten abgerundet durch kleine Kampfhandschuhe (oder waren es nur schwarze Radlerhandschuhe?). Abseits hatte sich noch ein kleineres Pit gebildet, wo nicht ganz so aggressiv erscheinende Genossen umhersprangen. Ich wechselte zwischen der harten und der “Light-Variante”, aber egal wo man war, eins wurde klar: die Menschen haben den Pogo verlernt! Nur die wenigsten wollten sich dynamisch zur Musik bewegen, tanzen und herumspringen. Nein, heutzutage steht und läuft man lieber herum, und schubbst sich gegenseitig. Wer ist der Stärkste im ganzen Moshpit? Meist ist es derjenige der am meisten einem Sumoringer ähnelt, und der darf sich dann auch ganz großartig fühlen war er so alles mit seiner Masse anstellen kann. Ob die steigenden Übergewichtsraten in der “modernen, westlichen Welt” direkt mit dem Qualitätsabfall im Moshpit zusammenhängen?! Ich werde es wohl nie herausfinden. In jedem Fal wurde einmal mehr klar: desto größer das Konzert, desto mehr Idioten, sogar relativ unabhängig vom Musikstil.

Das war natürlich jetzt eine begrenzte und sehr fehlleitende Perspektive. Denn das Konzert war insgesamt suuuper, und auch das pogen im Pit hat Spaß gemacht. Es ist ja auch nicht so dass man sich nicht zu helfen weiß... aber wie viel schöner hätte es mit angenehmeren Moshpit-Mitstreitern sein können!!
Nun gut, ich frage mich sowieso wer diesen Beitrag bis zum Ende durchliest, bei all dem Konzert-Fachvokabular... ein kleiner Test:
Hallo Jürgen, vielen Dank für Deinen Kommentar und vor allem dass Du Dich um meine Post kümmerst! :-) Leider hab ich Deine Email Adresse nicht gespeichert und kann mich nicht melden, und würde mich daher sehr freuen wenn du mir in aller Kürze schreibst um was es geht. Danke!!

Und zum Abschluss, noch ein echtes Highlight: schaut Euch das T-Shirt an, von einem Fan mit dem ich ins Gespräch gekommen bin!! Bemerkenswert ist noch, dass ich zu diesem Zeitpunkt das T-Shirt noch gar nicht sehen konnte weil er sein Rise-Against-Shirt darüber gezogen hatte...
und übrigens: nur wenig Fotos, und schlechte Qualität, weil: meine eigentliche Kamera ist kaputt gegangen. Andere Geschichte... in Zukunft gibt es wohl mehr Videos. Meine Multi-Funktionskamera macht nämlich nur sehr unbefriedigende Bilder....

Sonntag, 2. November 2008

Obi Han Jobi

Hier meine Arbeitskluft der vergangenen 2 Tage..... aus dem Jediritter Obi Wan Kenobi wird Obi Han Jobi. Mit meinem Wurzelgemüse-Lichtschwert und dem Produkt "GreenForce" kämpfe ich für Gesundheit und Wohlbefinden auf dem Planeten.


May the Force be with you , möge die Macht mit Euch sein!

Freitag, 31. Oktober 2008

Video-Special: Dancing Devon

I am proud to present one of the Canadian leaders in modern and progressive dance, Devon Ogley.
(Ich bin stolz, Euch einen der führenden kanadischen Tänzer im Bereich Modern & Progressive präsentieren zu können, Devon Ogley.)




Hereby I want to personally thank Devon for being the ultimate workmate, for being the teammate I could't even have dreamt of working with... Sincerly, THANK YOU DEVON!
(Hiermit möchte ich Devon persönlich dafür danken, dass er der ultimative Mitarbeiter ist, der Teamkamerad von dem ich nicht mal träumen konnte... Von Herzen, Danke Devon! )

Mittwoch, 29. Oktober 2008

HALLOWEEN!!!

Jeder der mich kennt, weiß wohl wie ich mich darauf freue, mich zu verkleiden.... Und deshalb hab ich mein Kostüm auch schon heute, 29.Oktober, fertig, ganz ohne Stress. Halloween ist zwar erst am 31. Oktober, aber am 30. können wir uns auch schon in der Arbeit verkleiden. Beziehungsweise wir SOLLEN uns verkleiden.... Oder gäbe es sonst einen 100$ Preis für das beste Kostüm des Ladens?! Oder 200$ für das beste Kostüm aller 7 Choices-Läden? Die arbeit macht so schon Spaß, vor allem wegen der vielen witzigen Charaktäre. Aber die kommenden zwei Tage werden sicher ein Highlight.

Und jetzt hier auf meinem Blog... die Weltpremiere meines Kostüms!

Als kleine Einstimmung folgendes Video:

Und hier das Kostüm... Witziger Weise kommen noch 2 Mitbewohner zu meiner Vorstellung hinzu:

Viele werden den Charakter aus den Filmen nicht kennen... aber die Auflösung dazu gibt's im nächsten Blog-Eintrag. :-)

Montag, 27. Oktober 2008

Die Liebe zum Spiel... kommt zurück!

Gestern hatte ich endlich mal einen komplett freien Tag, nichts geplant... und endlich Zeit die Basketbal-Spielzeiten in meinem Community-Center wahrzunehmen. Die kleine Halle ist in das alte Gebäude des Carnegie Centers integriert, hat keien Dreierlinien, ist aber perfekt um 4 gegen 4 Ganzfeld zu spielen. Es waren alle möglichen Spieler dabei, ein Volleyballer aus Afrika, 2 junge "Natives" davon ein ziemlich übergewichtiges Mädel, das aber sowas von gerockt hat und auch mal behind-the-back Pässe rausgelassen hat, ein paar Ältere, Anfänger wie die alte Hasen. naja, SPIELVERSTÄNDNIS lautet das Zauberwort, und das hatten alle meine 3 Mitspieler. Es hat sowas von Spaß gemacht wieder mit Leuten zusammenzuspielen, wo es immer mehr ums passen geht als ums punkten. Das Resultat ist dass hier Spielzüge zu Stande kommen, die man in so mancher Oberliga und Regionalliga Mannschaft des öfteren vermisst.

Um es zusammen zu fassen es hat einfach mal wieder richtig Spaß gemacht Basketball zu spielen, just for the fun of it. Streetball hier in Vancouver, vor allem im sonnigen September, war auch schön, aber da spielt aus irgendeinem Grund immer das Ego der Spieler eine zentrale Rolle. Nicht so bei den Leuten in dem Community Center.... Ich hab mich wieder so gefühlt wie als Jugendlicher, als wir uns an jedem sonnigen Tag nach der Schule zum Basketball verabredet haben und bis die Sonne unterging gezockt haben.

Und dazu konnte ich noch ein echtes Vorbild, einen echten Helden treffen: ein 64-Jähriger der von einer Insel zwischen Kanada und Alaska kommt, und der immer noch spielt.... und sich nicht nur auf's passen und auf Distanzwürfe beschränkt, sondern Leute austäuscht und zum Korb zieht.. und mit verrückten "underhand-scoop-layups" unter den Armen der Verteidiger hinwegwirft. It's awesome, baby! Und der auch die Schnellangriffe mitgeht, zwar vielleicht nicht mehr sprintet... aber schnell joggt.

Beim nächsten Mal hab ich die Kamera dabei... und dann gibt's auch richtige Fotos. Die Bilder hier spiegeln aber meinen inneres Wohlbefinden während des Spiels wieder! :-)

Montag, 20. Oktober 2008

Geschichten eines Reisenden...

Keine Angst..... nicht meine! haha.. ;-)

Gestern war ich auf der Spoken-Word-Tour von Henry Rollins: "Recountdown 2008". Spoken-Word bedeutet gesprochenes Wort, und auch wenn Henry Rollins als einer der bedeutendsten Persönlichkeiten der alternativen Musikszene der letzte 30 Jahre gilt, so ging es hier eben nicht um Musik. Henry Rollins war früher Sänger der Punk-RockBand "Black Flag", später dann seiner "Rollins-Band". Nebenbei schauspielert er auch ein wenig, aber das hier Wichtige: er lässt seinen Gedanken freien Lauf, schreibt Bücher und tourt um die Welt um in seiner eigenen humorvollen und energetischen Art und Weise von seinen Erlebnissen auf diesem Planeten zu berichten. Mittlerweile übrigens fast 50 und wie auf dem Bild gleich hier unten zu sehen ist: der Mann ist noch in Topform!
Nachdem ich mir seinen Auftritt schon vorgemerkt hatte, und dann damals wegen Geldmangel aus dem Kopf geschlagen hatte, wurde ich dann 30 Minuten vor Beginn de Show durch ein Gespräch mit einem Mitbewohner daran erinnert. naja, und jetzt mit dem Job in der Tasche kann man sich dann auch mal die 30 Euro für so ein Erlebnis leisten. "Recountdown 2008" lautete der Titel der Show und natürlich ging es um die Wahlen 2008. DIE Wahlen 2008. Es ging darum dass das Leben der Palin-Tochter jetzt vorbei sei.... jetzt wo sie schwanger ist und den Jungen heiratet, mit dem sie gleichzeitig ihr erstes Mal hatte. Rollins fragt die Frauen im Publikum: "Denkt an Euer erstes Mal zurück.... Und jetzt stellt Euch vor, ihr wärt mit dem Typen verheiratet! Wie fändet ihr das?!!".
Bei Henry Rollins wechseln Witz und Ernsthaftigkeit ständig ab. 2 Stunden und 35 Minuten lang... Rollins sitzt aber nicht in seinem Heimatort LA vor dem TV und kommentiert dann das Weltgeschehen. Er reist dorthin, zu den bedeutendsten Plätzen der Weltgeschichte, der Vergangenheit und der Gegenwart. So meinte er (sinngemäß), "alle die sich so auf Urlaub freuen, haben doch den flaschen Job. Es geht doch nicht darum sich ständig den Arsch aufzureißen um sich dann in den Ferien davon auszuruhen". Rollins will Abenteuer und er will etwas neues erfahren. deswegen ist er Weihanchten 2007 nach Pakistan geflogen. Als die ehemlaige Premier-Ministerin Benazir Bhutto, die Hoffnugn Pakistans, dort bei einem Anschlag ums Leben kam, war Rollins vor Ort und ging auf die Straßen als dort Block für Block Feuer auf dne Kreuzungen gelegt wurden. Er reist genauso nach irak oder Iran.... Die Orte vor denen uns die Medien und Politiker warnen. Weil es gefährlich ist dort hinzureisen, als Amerikaner, schließlich sind diese Länder Amerika-feindlich. Und hier kommt der entscheidende Punkt: Rollins gibt sich nicht mit einer verfälschten Medienberichterstattung zufrieden, er macht sich selbst ein Bild und geht auf Reisen. Und wie sich herausstellt, sind die Menschen in aller Regel äußerst gastfreundlich, und freuen sich über das Interesse eines Amerikaners an ihrem Land. In Vietnam kommt dazu noch die offene "Schadenfreude" der Menschen. sie machen sich heute über die Amerikaner lustig: die Weltmacht, die es trotz 1000 von Bomben und chemikalien nicht geschafft hat, das kleine Vietnam zu besiegen...
Rollins war in Südafrika um sich hautnah ein aktuelles Bild von Apartheit und Aids zu machen, er interviewt Experten und die Menschen auf der Straße. Reisen bedeutet für ihn jeden Tag ohne Plan aus dem Hotel rauszugehen und dann 3 Möglichkeiten zu haben: geradeaus zu gehen, links zu gehen oder rechts zu gehen. Die Straßen, die Stadt zu erkunden und am wichtigsten: mit den Menschen in Kontakt kommen, ihre Geschichten und vor allem ihre Weltsicht, ihre Sicht auch auf Amerika zu erfahren. Der ultimative Perspektivenwechsel.
Wenn man Rollins zuhört, dann bekommt man Lust zu reisen. Nicht nur weil es schön ist den Grand Canyon mal zu sehen, in New York zu shoppen oder in LA am Strand zu liegen. Sondern vor allem weil einem plötzlich bewusst wird, dass man eben nur die halbe Wahrheit zu hören bekommt, wenn man sich nur auf Geschichtsbücher und Medien verlässt. Und am Ende befindet man sich in dem berühmten paranoiden Zustand, in dem sich so viele Amerikaner im Moment befinden. Rollins hat an diesem Abend aufgezeigt, dass die Isoliertheit der Kulturen nicht nur Schaden anrichtet, sondern dazu völlig unnötig ist. Und alle Kanadier davor gewarnt einen ähnlichen Weg zu gehen...
Ein toller Abend, vor allem wenn man darüber lachen kann, wie Rollins davon erzählt, dass er irgendwann mal in schlimmen Filmen landen wird, weil er sofort jeden Job annimmt ohne sich vorher das Skript durchzulesen. Dann wird er irgendwann an einem Platz in LA auftauchen, wo zwei einsame Menschen mit Kamera herumstehen, um sie nur ganz viele Ziegen... und Rollins wird fragen: "Wisst ihr wo das Set ist? Ich soll für einen Film schauspielern..." Antwort: "Das ist hier". Rollins: "Und wo sind die ganzen anderen Schauspieler, der Regisseur?". - "Ich bin der Regisseur... und du bist der Schauspieler.. und heir sind Ziegen. Hast Du dir nicht das skript durchgelesen?"- "Nein" - "Oh.... Du spielst in dem Film 'Ziegenficker 3' die Hauptrolle!!!".
und Rollins erzählt die Geschichte weiter, und geht weiter ins Detail.... Natürlich finde ich das witzig!!!! Und deshalb war es ein grandioser Abend....

Montag, 13. Oktober 2008

THANKSGIVING

Heute (Montag) wurde Thanksgiving, Erntedank, in Nordamerika gefeiert... und auch hier in meiner Studentresidence gab's einen toten Truthahn zu bestaunen. Die kulturelle Vielfalt hatte für mich aber dne Vorteil, dass ich zusätzlich zu meinen Äpfel und Nüssen ein leckeres Curry von unserem Inder bekommen habe. Aber heute war das Essen gar nicht mal das Wichtigste, sondern, dass alles zusammen an einen (bzw zwei) Tisch(e) gekommen sind, zumindest +20 Leute, inklusive Hausbesitzer mit Frau. Der italiensiche Hausbesitzer ist großer Jimi Hendrix -Fan und so gab es ein traditionelles Turkey-Dinner + Japanisch + Indisch + lautstarkem 60s Rock'n'Roll. Yeah! Und viele gute Unterhaltungen....

Übrigens hat Jimi Hendrix als Kind eine kurze Zeit in dem Gebäude hier gelebt.... "On occasion, he was sent to live with his grandmother in Vancouver, British Columbia because of the unstable household, and his brother Leon was put into temporary welfare care for a period" (Wikipedia).


Wiedermal wenig Worte für den Blog, und dafür ein paar Bilder:


Donnerstag, 9. Oktober 2008

Konzert! Comeback Kid, Misery Signals, BANE, Shai Hulud

Endlich mein erstes Konzert in Vancouver und dann gleich ein ganz dickes Paket! Nach ihrer US Tour, haben Comeback Kid (aus Winnipeg, Manitoba) die ihre große Kanada-Tour in Vancouver gestartet. Nachdem Sigur Ros getsern gespielt haben, und ich ohne Ticket gearbeitet hatte, war das ein willkommener Trost. Sigur Ros war übrigens, wie mir meine Arbeitskollegin mitteilte, nach 5 Minuten (!!!) ausverkauft. Ihre Doku-Konzert-Film "Heima" wár hier sehr populär und lief in vielen Kinos. Da hat sich dann wohl eine gewisse Vorfreude bei den Leten entwickelt. Aber ich hatte ja das nicht zu toppende Sigur Ros-Erlebnis in Zürich, von daher konnte ich das grad so verkraften...
Zum Konzert will ich nicht viel sagen, ausser das alle Bands sowie das Publikum richtig viel Energie reingesteckt haben, insgesamt eine Top-Show! Viele Unterschiede zu den Konzerten in Deutschland konnte ich aber nicht feststellen. Zum Glück keine Idioten im Moshpit.....

Hier ein paar Eindrücke, Videos dauern leider zu lang zum hochladen.....






Sonntag, 5. Oktober 2008

Still alive.....

Uiuiui... ganz lange kein Eintrag mehr! Mit gutem Grund: bin viel am arbeiten und die Uni ruft!!! Sie schreit förmlich.... in Form von den ausstehenden Semesterarbeiten. Im Moment bin ich entweder zu Hause am Laptop, oder arbeiten... oder zwischendurch gönne ich mir was besonderes zu Essen. Aber der Grund warum ich dann überhaupt nicht zum "Tagebuch schreiben" komme ist, dass halt in Vancouver dann noch so viele Events sind, die man einfach nicht auslassen kann. Letztes Wochenende das "Taste of Health"-Festival, eine vegetarisch/vegane Messe mit viiiel Essen und auch ner Menge sehr interesasanter Vorträge. Eine Woche davor war ich bei einem Vortrag von zwei Rohkost-Experten aus den USA. Blogeinträge reich ich bestimmt noch nach... irgendwann. ;-)

Diesen Montag kommen Uni-Kolleginnen von mir aus München, die ebenso Sport und Englisch studieren! Nina wird wohl als Ski-Intructor in Whistler arbeiten, und Sarah macht ein Praktikum bei einer Physio/Reha-Klinik in Downtown Vancouver und zieht vielleicht sogar bei mir in der Student Residence ein! Es passiert also immer was neues....


Damit es auch wieder ein paar schöne Bilder gibt, ein Nachtrag von den guten Sommer und Sonnenzeiten: ein großes veganes Picknick im Jericho Beach Park. Das ganze nennt sich "potluck", und bedeutet dass jeder der kommt eine Speise mitbringt die als Beilage für 8 Leute reicht. Es sind +50 Leute gekommen, und das heißt es gab ein gigantisches veganes und teilweise auch rohköstliches Buffet mit einer Auswahl von +50 Gerichten!! Wow....

Der Herr im roten Hemd ist übrigens Gille, mein Tennispartner, hier in der Rolle des "Kampfrichters" und Jurymitglieds. In jeder Kategorie (Appetizer, Hauptgericht, Dessert) wurde das beste Essen gekührt.... Ich hab zwar nicht gewonnen wurde aber von Patricia, der Chef-Köchin vom Radha, gelobt, und das will ja was heißen. Ich hab eine rohköstliche Bananen-Dattel-Avocado-Erbeer-Mousse gemacht mit Cashews und frischen Erdbeeren geschmückt.
In jedem Fall ist so ein Potluck eine super Sache, man lernt so viele neue Gerichte kennen.... und am Ende ist mehr als genug für alle da!! :-D



Ach ja, Arbeit läuft aber wunderbar..... es gibt viel zu tun, und es bleibt nicht so viel Zeit Produkte kennen zu lernen und wirklich zu studieren, aber das kann ich ja bald zu Hause machen, wenn die hausarbeiten abgegeben sind.
Liebe Grüße nach Deutschland, genießt das Bier!

Mittwoch, 24. September 2008

Der erste Arbeitstag....

Ok, mein erster Tag.... Es waren ja nur 4 Stunden, davon auch 1 Stunde Papierkram, Vorschriften, Erklärungen und Vertrag unterschreiben. Danach hab ich eine allgemeine Einführung in die Healthcare-Abteilung bekommen, wo was steht, wie man die Kasse bedient, und ich hab natürlich 100 Fragen gestellt.... :-)
Was schon mal aufgefallen ist, dass alle wirklich sehr gelassen drauf sind, man kann Witze machen, muss nicht irgendwie versuchen seriös rüber zu kommen. Meine Vorgesetzte ist Shelagh, zwischen 35 und 40 würd ich sagen, wirklich nett und witzig. Eine andere Mitarbeiterin ist Jenn, um die 30, eher jünger, arbeitet schon lange im Bereich Ernährung. Naja, wie sich die meisten vorstellen können, fühl ich mich recht wohl wenn ich den ganzen Tag mit Leuten über Ernährung reden kann, und vor allem von denen ich dann auch noch so viel lernen kann!!
Meine normalen Schichten sind 8,5 Stunden lang, mit 30minütiger Mittagspause. Bezahlt werden 8 Stunden, darin aber auch zwei 15 minütige bezahlte „Kaffee-Pausen“. 12 Dollar verdien ich pro Stunde was ein sehr guter Lohn ist, dafür dass es nur ein mittelfristiger Job ist. Aber ist halt eine Arbeit für die man eine besondere Qualifikation haben muss. Für andere Basis-Jobs bekommt man dort zwischen 8 und 10 Dollar (Kassierer, Obst und Gemüseabteilung,..). Und das richtig Tolle ist, dass ich ne Menge Stunden arbeiten kann! Am Anfang wusste ich ja noch überhaupt nicht, in wie weit ich eingesetzt werde, Teilzeit oder Vollzeit. Jetzt arbeite ich zwar Teilzeit, es läuft aber die ersten Wochen auf 32 Stunden/Woche raus! Später vielleicht auch mehr....
Die Schichten sind komplett unterschiedlich, meist arbeite ich von 14:30 – 23:00uhr. Die ersten Wochen arbeite ich vor allem während der Stoßzeiten immer mit erfahrenen Mitarbeitern zusammen, ab 20Uhr auch schon alleine. In 2 Wochen, sofern alles den Erwartungen verläuft, hab ich dann auch Schichten ganz alleine.
Die schönste Erkenntnis heute war jedoch, dass ich auch wirklich nicht nur „Gehilfe“ sein werde um das Team in hektischen Zeiten zu unterstützen, sondern dass ich auch hauptverantwortlich für Kunden bin und beraten kann. Und ich kann auch alle möglichen Empfehlungen geben, dass heißt, eben auch Tipps zur allgemeinen Ernährung/Lebensweise, und muss nicht versuchen den Leuten so viele Produkte wie möglich anzudrehen...
Und am Ende noch kurz: mein erster Arbeitstag war gleichzeitig der Tag an dem die Mitarbeiter ein kleines Geschenk von den Geschäftsführern bekommen, diesmal eine richtig gute Termo-Flasche aus Stahl. Auch ohne bisherigen Verdienst hat man mir auch eine gegeben. Wie sagte die "Mitarbeiter-Managerin": "you've chosen a great first day of work!" (Ich hab mir einen tollen ersten Arbeitstag ausgesucht)
Ich bin, wie man lesen kann, „hellauf begeistert“! Freu mich schon auf die nächsten Wochen, und bin gespannt wie sich alles entwickelt.... Stay tuned. ;-)

Freitag, 19. September 2008

Traumstadt.. und jetzt auch noch TraumJOB!

Yeeeehaa! Ich habe bisher niemanden genauer von den Jobs erzählt für die ich mich beworben hatte. Man redet darüber wie toll das doch wäre, baut Hoffnungen auf, und am Ende ist die Enttäuschung dadurch vielleicht größer als sie sein müsste. Und jetzt hat es tatsächlich geklappt: ich hab den Job bekommen, auf den ich am meisten gesetzt habe.... Den Job am meisten meinen Interessen entspricht und der mir wohl am meisten für die Zukunft bringt. Und ein perfekter Job für die Uni gesehen, im Sinne, dass ich ständig mit Leuten in Kontakt bin,und eben das tue warum ich hauptsächlich hier bin... mein Englisch trainieren!

Nachdem ich vorgestern ein Jobinterview mit schriftlichem Test hatte (war wie eine Uni-Klausur, nur ohne Zeitlimit, wie angenehm!! Und es ging um Ernährung), hab ich heute früh meine Zusage bekommen. OK, genug Spannung aufgebaut.... Mein auftreten und die Leistung im Test war wohl ausreichend... Ich werde bei Choices Markets (Organic Grocery/Bio-Supermarkt) als Healthcare Clerk/Consultant arbeiten! D.h. Ich bin Angestellter in deren Gesundheitsabteilung, u.a. auch um Kunden zu beraten. AWESOME! http://www.choicesmarket.com/index.php In Vancouver sagen die Leute oft: „Oh, just going with the flow“, einfach mit dem Fluss schwimmen. Das ist wohl die berühmte Relaxtheit an der Nordamerikanischen Westküste. Nicht 10 Mal über alles nachdenken, was alles schief gehen könnte. Mit dem Leben gehen, Ausschau nach Optionen halten, die kommen von allein.... und dann zuschlagen. Wie weit man damit kommt, und wie oft das klappt will ich gar nicht weiter kommentieren. Für mich in Vancouver passt es zumindest gerade und alles läuft zusammen.

Zurück zum Job: in deren Healthcare-Abteilung werden vor allem Supplemente angeboten, d.h. Nahrungsergänzungsmittel wie Vitamin/Mineraltabletten, Proteinpulver, Sportdrinks, etc etc aber auch Kräuter und Naturkosmetik. Von den letzteren 2 hab ich zwar nicht so Ahnung, aber ich bin ja hier zum lernen. Dabei hätt ich da schon so viel von meiner Mutter lernen können!! ;-)

wieviel Prozent ich dort dann Kunden beraten kann und wieviel Prozent ich Packungen abzähle, Preise ausschreibe, etc, wird sich natürlich auch erst noch herausstellen. In jedem Fall kann ich mir keinen besseren Job vorstellen, denn so kann ich mich gleichzeitig einen interessanten Job erfüllen und mich auf meine anstehende Therapeuten-Ausbildung vorbereiten, bzw. vor allem meine Inhalte aus dem Ernährungsberaterkurs wiederholen.


Um das ganze dann noch perfekt zu machen: ich arbeite in dem Choices Markt in Downtown, also dem Laden der 5Minuten mit dem Rad von mir entfernt ist. Das ist auch gleichzeitig der Laden, den mir Derek damals als erstes in Vancouver gezeigt hat und der einen Block von seinem Apartment entfernt ist.

Und nochmal zum shop, für die Leute in Bayreuth: das ist sowas wie ein BioBio-Supermarkt nur größer, und für München eben wie ein BASIC Biomarkt. Choices hat eine größere Essensabteilung, mit Schnellimbiss-Restaurant, eigener Bäckerei (Reismehl-Bäckerei für Allergiker). Und es ist eben nicht 100% Bio, man hat sozusagen überall die Wahl, wo man sich es halt leisten kann.

Das keine Illusionen entstehen, es ist nicht alles perfekt in Kanada: 1. meine Kreditkarte ist gesperrt, die vielen Einkäufe (neue Basketball und Laufschuhe, gebrauchtes Fahrrad, viele Leute treffen, Essen gehen) haben wohl ihren Tribut gezollt. So ist das halt wenn man alles mit Kreditkarte zahlt... :-/ Zum Glück hab ich noch Bargeld übrig, und zur Not auch Leute die mir Geld leihen würden. 2. unschöne Sache: ich werde wohl krank... (Arbeit startet zum Glück erst am Mittwoch!!), das hat sich schon die ganze Woche angebahnt, und nachdem ich mir sportlich keine Pausen gegönnte habe und das Ernährungsverhalten „unbeständig“ war... Klatsch! Hier ist die Quittung. Aber keine Sorge, hab ja noch Zeit mich zu schonen. Und im Bett kann man ja auch super Hausarbeiten schreiben... Oder Blog-Einträge. ;-)

Dienstag, 16. September 2008

The perfect day...

Ok, übermorgen kommen die Wolken, die Temperaturen fallen... Heute: 28 Grad, Sonnenschein. Es war also klar: ICH MUSS RAUS!!!!!
So wie jeden der vergangenen 10 Tage wohl, denn das Wetter ist wirklich konstant gut. Entweder Basketball, oder Tennis, oder Strand, meistens alles, nacheinander. und wenn es was anderes zu tun gibt, finde ich zumindest eine Stunde um den Spielplatz in der Nähe in mein Fitness-Studio zu verwandeln. Heute früh war aber klar: das muss nochmal ein besonderer Tag werden, denn heute wird es ganz besonders warm, es scheint ganz besonders viel die Sonne... und bald ist's vorbei!
Und da vor ein paar Tagen meine neuen Laufschuhe aus den USA angekommen waren, hab ich das Fahrrad zu Hause gelassen. Erstes Ziel: Stanley Park. Den Park habe ich vor lauter Basketball, Tennis und vor allem wegen Kitsiliano Beach fast vergessen. Also erstmal quer durch Downtown, und dann rein in den Park/Wald. Totem Pfähle besichtigt, vor allem aber einfach nur gelaufen und die Aussicht auf Downtown und North Vancouver genossen (Stanley Park liegt dazwischen, ist sozusagen das Verbindungsstück).
Dann ging's ab zum Strand...

und obwohl ich keine Badesachen dabei hatte (war nicht wirklich eingeplant), musst ich doch unbedingt ans Wasser. Sandstrand, und immer wieder von Felsformationen durchzogen (wie hinter mir auf dem Bild, links ein Felsen mit 2 Möven). Auf den Felsen konnte man über 50 Meter ins Meer rauslaufen ohne dass Wasser bis zu den Knien kommt. Naja, am Ende war's einfach zu verlockend, und ich musste eine Runde schwimmen. Ganz schnell die Boxershorts auf einen Felsen draussen und rein ins Wasser. Fantastisch....

Danach wie eine Echse auf die heißen Felsen zum trocknen gelegt. Und dann das: ein etwa 70 Jahre alter Mann (minimal 65!) im pinken String-Tanga!! (Flo G., liest du noch mit?) Wow...

Absolut vorbildhafte Figur würd ich sagen, und kurz nachdem ich dieses voyeuristische Bild geschossen habe (übrigens mit dem Handy, meiner Kamera hat eine Batterie gefehlt), bat mich der nette Mann doch ein Bild von seiner Frau und ihm zu machen. Auf dem Bild oben schießt er gerade ein Foto von ihr... Jedenfalls musste ich dann 4 verschiedene standorte und Perspektiven einnehmen, schöne Fotos liegen ihm wohl sehr am Herzen. Wir haben uns nett unterhalten, und wie sich herausstellte war es gar nicht seine Frau. Er hat dann Fotos von mir und der Frau gemacht, die Frau Fotos von ihm und mir, immer aus mindestens 3 Perspektiven. Dass der Mann einen Foto-Fimmel hat wurde jedenfalls schnell klar. Immerhin wird er mir Abzüge von den Bildern schicken, was ja umso schöner ist, da mein Foto nicht ging.

Er ist übrigens Imker auf Salt Spring Island (ja, wer fleißig mitliest weiß, dass ich da auch schon war und einen Berg erklommen habe). Ein witziger Typ jedenfalls... und er will sich tätowieren lassen... und zwar eine Blume mit Bienen... auf seine linke Arschbacke. Und nichts ist wohl cooler als ein 70 jähriger im pinken String-Tanga mit Tätowierung auf dem Po!

Dann ging's weiter zum Basketballplatz wo ich in 2 1/2 Stunden nochmal die letzten Energie Reserven mobilisieren musste. Ganzfeld 5 gegen 5, mit und gegen gute Spieler.... Yes, baby! Ein grandioser Abschluss für die Sommersaison!

Donnerstag, 11. September 2008

Und es ist Sommer....

Was macht der Alltag?! Dem geht's momentan verdammt gut, denn in Vancouver scheint so gut wie jeden Tag die Sonne, und die Temperaturen klettern sogar bis auf Mitte 20 Grad. Am Sonntag soll es, dem Internet Wetter-Bericht zu Folge, sogar 29Grad heiß werden. Schwer vorzustellen, aber in der aufgeheizten Innenstadt wohl gut möglich. Bei soviel Sonne zieht's mich natürlich nach draussen... um nochmal alles ausnutzen zu können, was dann im verregneten Herbst und Winter schwer fallen wird: Strand und Basketball. So hab ich schon auf einigen Plätzen gespielt, und das Erstaunliche, man trifft immer wieder Deutsche. Keine Franzosen, keine Spanier oder Italiener, kein Niederländer, sondern die Deutschen.... Scheint recht beliebt zu sein hier. Und was dann dem Tag meistens die Krönung aufsetzt ist der wunderschöne Sonnenuntergang am Strand. das ist auch ganz praktisch, weil zwei Basketballplätze direkt am Kitsiliano Beach liegen. Hier also ein paar Eindrücke:


Hä? Wer ist das denn?! Romantische Ausflüge mit einem Mann am Strand?! Nein... sportliche Ausflüge mit Gille. Gille, Kunstlehrer der jetzt Fremdsprachen unterrichtet, hab ich auf einem Veganer/Vegetarier-Bund-Essen getroffen, und nachdem wir beide vom Humor her auf der gleichen Wellenlänge sind, haben wir uns wieder getroffen: und zwar zum Tennis spielen! 3 Mal haben wir schon gespielt, und auch wenn es nur langsam mit meinem Fortschritt vorangeht, so macht es zumindest immer Spaß...
Bin gespannt, wie lang der "Indian Summer" noch andauert... und wann dann die berühmte Dauerregenzeit einsetzt. Oh oh oh....

Sonntag, 7. September 2008

Sachen gibt's... die gibt's gar nicht! ;-)

Jetzt, da ich mich in Vancouver schon richtig gut eingelebt habe, fehlt meistens eine Sache auf meinen kleinen Reisen: die Kamera. Ist eben jetzt eher schon Alltag, als Urlaub. Ein sehr schöner alltag sollte ich vielleicht sagen, schließlich sind es Semesterferien in Vancouver! Und ich erleb auch täglich irgendetwas, das auch ein Foto wert wäre...

Glücklicher Weise habe ich noch einige Geschichten mit Fotos in der Reserve, eben auch noch von Vancouver Island. Bevor ich zurückblicke, komtm aber noch ein Beitrag auf den ich mich eigentlich schon seit einer Woche freue! Nämlich zwei Zufälle, oder manche würden sagen: "Law of Attraction"!

Ich wusste ja bevor ich nach Vancouver kam, dass eine Freundin von mir aus München auch für ein Jahr nach Vancouver geht. Nämlich Patricia, eine "Gourmet-Köchin", die rein vegan kocht bzw Rohkost-Gerichte zubereitet: http://gourmetveganchef.com/

Wir waren auch immer in Kontakt, und ich hab mich schon im voraus darauf gefreut in ihrer neuen Arbeitsstätte, dem Radha-Restaurant, essen zu gehen http://www.radhavancouver.org/ . Was sich aber erst herausstellen sollte, nachdem ich mein Zimmer gemietet hatte, und bei meinem ersten Hausbesuch ist es mir auch gar nicht aufgefallen, ist folgendes:

Das rote Backsteinhaus auf der linken Seite ist das Radha-Restaurant, gleichzeitig auch ein Yoga-Studio, und... wer aufmerksam war erkennt es... rechts ist meine Creekside Students Residence! Ha! Ich wohne also direkt neben einem veganen Restaurant erster Klasse, und als ob das nicht schon genug wäre, arbeitet Patricia dort!

Dazu kommt noch dass unter dem Radha das "Brickhouse"-Pub ist, wo wöchentlich der Stammtisch für alle Vancouver Couchsurfing-Leute stattfindet...

Und eine kleine Geschichte setz ich noch drauf: als ich damals mit dem Regionalbus zur Fähre in Richtung Vancouver Island gefahren bin, hab ich doch glatt zwei Sportstudenten aus München getroffen! Die waren auch auf dem Weg auf die Insel um zu campen und zu hiken. Ein paar Tage später hab ich sie dann nochmal in Victoria im Museum getroffen. Sachen gibt's, die gibt's gar nicht...... ;-)

Montag, 1. September 2008

Goodbye Nanaimo => EINZUG IN VANCOUVER!

OK, ok, ich hinke weiterhin hinterher mit meinen Einträgen hier.... und aus diesem Grund werd ich nicht mehr viel zu Nanaimo schreiben. Man muss auch ehrlich sagen, dass die kleine Hafenstadt an sich nicht sooo viel zu bieten hat. Aber da ist ja noch die Natur... Und meine tollen Gastgeber, Cindy und Bruce, die mir wirklich eine wunderschöne Zeit dort ermöglicht haben. Als letztes Bild, hier der Ausblick aus dem Wohnzimmer:
Am Freitag hab ich mich dann vormittags mit der Fähre zurück nach Vancouver aufgemacht. 1h40min Fahrt und gleichzeitig Abschiedstour, die Zeit auf Vancouver Island war wirklich großartig und ich habe viele tolle Menschen kennengelernt. Und ich werde sicher nochmal wiederkommen und die Leute besuchen. Cindy und Bruce haben sogar mir bzw uns (Biggy und mir) angeboten bei Ihnen Weihnachten zu feiern, was einen natürlich sehr freut und irgendwo auch ehrt. Überhaupt kommt man mit Leuten hier sehr schnell in Kontakt, die Menschen sind einfach offener als in Deutschland. Eine Dame die ich in dem veganen Buffet-Restaurant kennengelernt hat war gleich begeistert von der Couchsurfing-Idee, und hat mir gleich ihre E-Mail Adresse gegeben, wenn ich wieder nach Victoria kommen will bin ich herzlich willkommen. Der Abschied fällt einem aber in sofern leicht, dass es ein sehr langsamer Abschied ist, von der Fähre aus kann man gaaaanz langsam "Tschüß" sagen... ;-)
Um 18Uhr war's dann soweit: ich konnte in meinen kleinen, feinen Raum #14 einziehen! Von aussen sieht die Creekside Student Residence so aus:Mein Raum hat schon die "Basics": einen Schreibtisch mit Stuhl, einen Schrank und ein Bett. Und einen Ventilator! Frag mich nur wann der hier zum Einsatz kommen soll?! Vielleicht ja um Luftzirkulation in meinem Raum zu schaffen....
Alles sehr "oldschool"... Das Fenster muss man nach obenaufschieben und dann irgendwas dazwischenklemmen damit es oben bleibt. Heizung nicht vorhanden, dafür irgendein Elektroheizer aus den 70er Jahren. Das Bett ist ein echter "Lowrider, etwa auf 20cm Höhe wenn man drinnen liegt.
Jetzt fehlt nur noch ein Schränkchen, damit das Obst nicht auf dem Boden liegen muss. :-)
Die Student-Residence ist international besetzt: Irland, Kanada und französisches Kanada, Indien, Philippinen, wobei die Japaner die absolute Mehrheit darstellen. Es geht alles sehr locker zu, ich habe die erste Miete bezahlt, da kann doch nicht mehr viel schief gehen! ;-)